Ausstellungen

Das Auge isst mit

Am 12. September 2015 ist es so weit, die wunderschönen Bilder von Peter Smolka wandern zurück ins Atelier und zu anderen Ausstellungen und zum Teil sicherlich auch noch in das eine oder andere Wohnzimmer von unseren Gästen...

Am 12. September 2015 ab 12:00 Uhr findet die nächste Vernissage statt - und wir freuen uns euch einen fantastischen Fotokünstler präsentieren zu dürfen:

Fabio Borquez

suchte eine neues zu Hause für seine Familie, für seine Bilder und für sich. Er fand dises neue zu Hause, zu unserer Großen Freude, gar nicht weit von hier, in einer tollen Gebäude in Mönchengladbach-Rheydt...

Und wenn er sich für diese Stadt entschieden hat, so sagt Fabi Borquez, so möchte er sich auch den Bewohnern der Stadt präsentieren und verbunden fühlen.

Datum: 22.05.2016 13:07:59

Argentinischer Abend mit FABIO BORQUEZ

Sonntag 22. Mai 2016 - Beginn 18 Uhr

Schon seit dem 12. September 2015 beeindruckt die Fotoausstellung von Fabio Borquez an unseren Wänden im Restaurant und im Eventraum unsere Gäste und Besucher. Ohne Zweifel hat sie bei den Meisten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Bevor Fabio Fotos weiterziehen und wir die Wände wieder frei machen für eine neue Ausstellung, wollen wir Euch die Gelegenheit geben, in gemütlichem Beisammensein, mehr über die Bilder und die Geschichte hinter den Fotos vom Künstler selbst zu erfahren.

Zum Empfang reichen wir, auf Fabios speziellen Wunsch, Empanadas und andere argentinisch Köstlichkeiten. Ausgesuchte argentinische Weiß- und Rotweine runden den kulinarischen Teil des Abends ab.

Der Unkostenbeitrag beträgt 20 € pro Teilnehmer und beinhaltet Fingerfoods und zur Begrüßung ein Glas argentinischen Wein oder alternative Getränke.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzet. Wir bitten daher vorab um verbindliche Anmeldung.

VIDA LOCA

Das verrückte Leben — Ein Bild, das einen sprachlos macht, lässt sich kaum mit Worten beschreiben. Das ist die Wirkung der Fotos von Fabio Borquez. Sie lassen den Betrachter verstummen – wegen ihrer Pracht und ihrer Unverblümtheit. Wegen der bühnenbildmäßigen Inszenierung eines mittelalterlichen Schlosses oder der Schlichtheit eines Ackers in Europa. Borquez Fotos beunruhigen. Sie sind unbequem, wühlen auf. Seine Körper führen den Blick weg von der bloßen Nacktheit und bringen den Betrachter dazu, sich zu fragen, was hinter dieser Orgie aus Licht und Schatten steckt. Auch die „nicht Nackten“ rütteln auf: Sie entblößen die Zerbrechlichkeit der Seele, die so viel schwieriger darzustellen ist als die des Körpers. Borquez ist ein Meister des Lichts. Er erleuchtet und verdunkelt. Hebt hervor und dämpft. Er setzt den Fokus dorthin, wo er ganz sicher provoziert, und überlässt sein Werk dem Auge des Betrachters und dessen eigener Interpretation. Borquez Kontraste rütteln wach. Er ist in der Lage, auch die dunkelsten Stellen zu erhellen und zum Leuchten zu bringen. Oder Blendendes so weit zu verfinstern, bis nur noch ein Fragezeichen übrig bleibt. Bei den Fotos von Borquez kommt dessen Ausbildung als Architekt und Maler zum Tragen: Er versteht es, Dinge aufzubauen und niederzureißen, Formen zu zerstören und mit Nuancen zu spielen, auch wenn das auf der anderen Seite so etwas Einfaches wie Weiß und Schwarz ist. Die Unbequemlichkeit, die Borquez Fotos heraufbeschwören, ist in der heutigen Welt der Touchscreens und der Reize, die eher betäuben und keine bleibenden Spuren hinterlassen, wirklich bemerkenswert. Der Eindruck dieser Bilder überdauert. Und das ist in der schnelllebigen heutigen Welt nicht leicht zu bewerkstelligen. Genau das habe ich auf der Präsentation seines „Erotic Wonderland“ gesagt und ich werde nicht müde, es zu wiederholen. Borquez Kunst ist Licht und Schatten. Er sagt, dass er den Teufel im Leib trägt, wenn er fotografiert. Das merkt man. Und wie! Deswegen zeigen seine Fotos Engel. Und Dämonen. Viele Dämonen.

Valeria Schapira 

Peter Smolka

Legenden, Werbebilder, Stars und Ikonen des Alltags 

Wir laden sie ein, bei uns auf ein Glas Prosecco zu verweilen. Peter Smolka ist anwesend und freut sich über den Dialog mit Ihnen.

Peter Smolka

  • 1960 * Chorzow, Oberschlesien, Polen
  • 1981-86 Kunststudium an der Schlesischen Universität
  • Kattowitz; Meisterschüler bei Prof. J. Wronski
  • (Kunstakademie Krakau)
  • seit 1990 lebt und arbeitet in Deutschland
  • seit 1986 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen


Peter Smolka wurde 1960 in Chotzow (Oberschlesien) geboren und studierte Kunst an der Schlesischen Universität bei Prof. Wronski/Krakau.

In Polen führte er die Galerie "Format", kam im Jahre 1989 nach Deutschland und lebt in Mönchengladbach. In den letzten Jahren hatte er Ausstellungen u.a. in Wien, Graz, Zürich, Bruxelles, New York, Hamburg, München, Köln, Düsseldorf und Berlin.
Die Werke sind in internationalem Besitz von Galerien, Museen und in privaten Sammlungen.

Seine Malerei ist abstrakt, doch finden sich immer wieder eigene Schriftzeichen und Symbole in seinen Bildern, die eine selbst definierte Form Geschichten zu erzählen, angeregt durch bemalte und bekritzelte Mauern in Europa, Asien und Afrika. 

Hierher rührt auch seine Vorliebe für Materialien und Naturfarben: Steine, Sand, reliefartige Flächen in Ocker. Siena, Umbra oder sanftem Blau-Grün, hier und da kontrastiert mit kräftigen Farbtupfern ..

Im Vergleich zu vielen seiner früheren Werke, strahlen seine neuen Arbeiten mehr Ruhe und Besinnlichkeit aus. Sparsam eingesetzte Zeichen regen zu eigenen Deutungeh an, laden ein Geschichten zu erzählen.

Seine Pop-Art Arbeiten setzten sich aus den Techniken der Malerei, Photographie und Grafik zusammen, die auf Metall, Leinwand und Holz dargestellt werden.

KULT+GENUSS
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